KG Liebenscheid

1. Beschreibung der Dörfer, die zu unseren Kirchengemeinden gehören

1.1 Orte der Ev. Kirchengemeinde Liebenscheid

Zur Ev. Kirchengemeinde Liebenscheid gehören die Dörfer Liebenscheid und Weißenberg. Von deren Bewohner/innen gehören ca. 520 zu unserer Kirchengemeinde.

1.1.1 Liebenscheid

Liebenscheid, ursprünglich ein Bauerndorf, vor etwas mehr als 650 Jahren sogar mit Stadtrechten versehen, hat sich zum Pendlerdorf entwickelt, d.h. ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung ist in Klein- und Mittelbetrieben in der Region Haiger – Herborn – Siegen tätig.
Die Gesamtgemeinde Liebenscheid setzt sich aus den Ortsteilen Liebenscheid (700 Ein­wohner), Weißenberg (130 Einwohner) und Löhnfeld (70 Einwohner) zusammen und hat etwa 900 Einwohner, die Bewohner Löhnfelds gehören, sofern Sie Mitglieder der Ev. Kirche sind, zur Ev. Kirchengemeinde Neukirch.
Im Dorf gibt es eine Freie Evangelische Gemeinde, Mitglieder darbistisch geprägter Gemeinden und wenige Katholiken, außerdem eine dagegen relativ große Anzahl muslimischer Mitbürger/-innen (ca. 14%), die jedoch keine eigene Moschee im Dorf haben.
In Liebenscheid selbst gibt es eine metallverarbeitende Firma, eine Stoffverwertungsfirma und einen Lebensmittelladen, einen Frisör. Zudem existiert ein Aussiedler-Bauernhof. Eine kleine Gastwirtschaft ‚bereichert’ das Dorfleben.
Außerdem gehört ein Teil des Gewerbegebietes Siegerlandflughafen zur Gemarkung Liebenscheid. Dort sind zurzeit unter anderem ein Biomasseheizkraftwerk, ein medizinisches Zentrum, die Firma Fuhrländer ansässig.
Unser Dorf besteht größtenteils aus 1- und 2-Familienhäusern und hat sich in den letzten Jahren durch zwei Neubaugebiet ausgedehnt.
Das Dorf verfügt über einen Spielplatz, ein Dorfgemeinschaftshaus mit angeschlossener Mehrzweckhalle und das Gemeindehaus der Freien Ev. Gemeinde.
Der Kindergarten und die Grundschule sind per Bus in Nister-Möhrendorf zu erreichen, weiterführende Schulen existieren in Rennerod (Realschule Plus), Bad Marienberg (Schule für lernschwache Schüler/Schülerinnen, Ev. Gymnasium), in Westerburg und Neunkirchen/Sieg­erland (Gymnasien). Die Busverbindungen aus und nach Liebenscheid sind schlecht.
An Vereinen existieren in Liebenscheid die Freiwillige Feuerwehr, sowie der Hütten- und Heimat-Verein und ein Sportverein, zu denen ein gutes Verhältnis besteht.

1.1.2 Weißenberg

Weißenberg war bis 1968 eine politisch eigenständige Gemeinde und hat sich ebenso wie der Ortsteil Löhnfeld 1968 freiwillig Liebenscheid angeschlossen.
Weißenberg hat 130 Einwohner, von denen 85 der Ev. Kirchengemeinde angehören. Es gibt nur wenige Katholiken und Mitglieder der Freien Ev. Gemeinde.
In Weißenberg gibt es eine Firma für Betonbohren und –sägen, einen Elektrohandwerks-betrieb und ein Kunstmaler-Ehepaar.
In den letzten 40 Jahren hat sich Weißenberg, wie die umliegenden Dörfer, vom Bauerndorf zum Pendlerdorf entwickelt. Heute gibt es in Weißenberg noch zwei Vollerwerbs-Landwirte und einen Nebenerwerbs-Landwirt.
Weißenberg besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern.
Im Dorf gibt es einen Kinderspielplatz, ein Feuerwehrgerätehaus, ein Dorfgemeinschaftshaus mit Heimatmuseum und Backhaus und einen Friedhof.
Der einzige Verein in Weißenberg ist die Freiwillige Feuerwehr.

2. Ev. Kirchengemeinde Liebenscheid

Die Kirchengemeinde Liebenscheid bildet zusammen mit der Kirchengemeinde Rabenscheid (seit 1962) und der Kirchengemeinde Neukirch (seit 2006) eine Pfarrei.
Die Verwaltung wird über die Regionalverwaltung in Nassau abgewickelt.
Was die Beziehungen zum Dekanat angeht, zeigt sich, dass Liebenscheid am Rande des Dekanats liegt und viele Veranstaltungen, die vom Dekanat Bad Marienberg angeboten werden, relativ weit entfernt stattfinden und so von unseren Gemeindegliedern äußerst selten besucht werden.
In den letzten Jahren gab es kaum Kirchenaustritte.
Die Wahlbeteiligung bei Kirchenwahlen lag bei durchschnittlich 35 %.

2.1 Organe der Ev. Kirchengemeinde Liebenscheid

2.1.1 Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand trifft sich etwa 6 Mal pro Jahr und zusätzlich etwa zwei Mal pro Jahr gemeinsam mit den Kirchenvorständen der Ev. Kirchengemeinden Rabenscheid und Neukirch.
Ihm gehören 8 gewählte (momentan 7 gewählte) und zwei nachträglich berufene Mitglieder sowie der Pfarrer an. Der Kirchenvorstandsvorsitzender ist Pfarrer Eckhard Schmitt.
Ausschüsse werden bei Bedarf gebildet, ansonsten werden anfallende Aufgaben und Probleme auch im Anschluss an die Gottesdienste besprochen und in Angriff genommen.
Es besteht ein guter Kontakt des Kirchenvorstands und des Pfarrers zu den Mitarbeiter/innen der Gemeinde.

Mitglieder des KV:    Eckhard Schmitt (Vorsitzender), Eberhard Menk (Stellv. Vorsitzender), Kerstin Hick, Marina Brado, Ute Jung, Sibille Kaiser, Simone Schneider, Axel Grahn, Stefan Wehr, Werner Morr

2.1.2 Nebenamtliche Mitarbeiter/innen

Nebenamtlich angestellt in unserer Gemeinde ist Albert Wehr als Organist, Kirchenchor- und Posaunenchorleiter.
Als Sekretärin arbeitet mit offiziell 6 Wochenstunden (in der Realität sind es mehr Stunden) Carmen Szlamenka (mittwochs und donnerstags morgens).
Alle anderen Arbeiten (z.B. Küsterdienst, Hausmeisterdienst im Ev. Gemeindezentrum, Putzen des Gemeindehauses, Mäharbeiten um Kirche und Gemeindezentrum, Pflege der Pflanzen am Parkplatz bei der Kirche) werden mittlerweile ehrenamtlich ausgeführt, zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten gehört auch der Blumendienst (Altarblumen) für die Gottesdienste.

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